Irmi und ihre Katzen

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Da uns Tierschutz ja nicht nur im Ausland etwas angeht, sondern auch hier in Österreich Tiere und oft auch Menschen, die diese Tiere betreuen, unsere Hilfe brauchen, haben wir das Projekt „Irmi und ihre Katzen“ ins Leben gerufen.

Irmi ist eine ganz liebe Frau. Sie lebt mit ihren derzeit 10 Katzen in Wörgl – derzeit deshalb, weil immer wieder neue Katzen vor ihrer Tür stehen oder junge Katzen vor ihr Haus gelegt werden. Natürlich kümmert sie sich dann um diese so lange, bis sie ein gutes Platzerl gefunden haben. Nur die älteren und oft kranken Katzen sind schwer zu vermitteln und somit haben diese einen Lebensplatz bei ihr. Sie opfert sich voll und ganz für die Tiere auf. Wenn das Geld mal knapp wird, wird nicht am Futter gespart – nein, sie spart bei ihren Lebensmitteln … Da wir den Einsatz von Irmi so großartig und rührend finden, unterstützen wir sie immer wieder mit verschiedenen Spenden wie Futter, Fressnäpfen, Floh- und Zeckenmitteln bis hin zu Katzenklos und Pflegeartikeln. Annehmen tut sie es zwar nicht so gerne – ihre Aussage: „Um Gottes Willen, so viel Aufwand für mich, andere brauchen es doch viel dringender …“ –, aber wir finden, sie hat es verdient, unterstützt zu werden.

 
 
 

 

Bingu war ein Fundkater, der zusammen mit seiner Schwester bei unserer Irmi ein Zuhause gefunden hatte.

Da beide noch nicht kastriert waren, veranlassten wir natürlich, dies zu machen. Leider bekam Bingu nach ein paar Monaten plötzlich einen immer größeren Bauch und fing an, weniger zu essen und zu trinken, bis er es ganz ließ.

Der Tierarzt stellte dann fest, dass die Krankheit FIP bei ihm ausgebrochen war und diese enorme Schmerzen verursachte. Der Tierarzt konnte ihn nur noch von seinen Schmerzen erlösen …

Leider müssen wir die traurige Nachricht überbringen, dass unsere Miezl ihre letzte Reise über die Regenbogenbrücke angetreten hat.

Wir holten sie damals zusammen mit ihrem „Bruder“ aus ihrem alten Zuhause raus, da sich dort nicht wirklich jemand um die zwei gekümmert hatte. Der Besuch beim Tierarzt ergab damals schon, dass beide sehr krank waren und dass nicht sicher sei, ob man sie retten könne. Jedoch ging es bei Bingo – also Miezls Bruder – relativ gut bergauf.

Miezl hingegen musste ständig Tabletten nehmen, es war ein Auf und Ab, zeitweise sehr gut und dann plötzlich wieder das komplette Gegenteil. Grund dafür war sicherlich ihre alte Verletzung im Halsbereich, die nie wirklich ärztlich behandelt wurde.

Miezl konnte nicht mehr fressen und nichts trinken, der Tierarzt musste sie daraufhin von ihren Schmerzen erlösen. Komm gut über die Regenbogenbrücke, kleine Miezl!

Tierschutz Libelle