Es fing alles mit einem Chat zwischen der Obfrau des Vereins und der Katzenpflegestation an. Auf einmal kamen Fotos von einer Hasen-/Kaninchenfamilie ins Chatfenster.
Die kleine Familie – bestehend aus Mama, Papa und 4 Babys – wurden in Südtirol aus einer Wohnungshaltung, noch dazu in einem viel zu kleinen Käfig, geholt.
Die Pflegestelle überlegte nicht lange, war zu dieser Zeit auch frei, und baute den Quarantänekäfig im Handumdrehen zu einem respektablen „vorübergehenden“ Gehege für das Mamaninchen und ihre vier Babys um.
Der Papa wurde kastriert und musste, zwischenzeitlich von der Familie getrennt, auf einer anderen Pflegestelle seine Zeit abhoppeln.
Die Kleinen wuchsen schnell heran und bekamen ihre Namen: Brownie, Angora, Scheckie und Blacky. Natürlich erhielt auch Mamaninchen einen Namen, der zu ihr passte: Schneeflocke.
Ein Anruf beim Tierarzt erfolgte mit der Frage, ab wann sich das Geschlecht bestimmen lässt. Mit 2 Monaten möglich, hieß es – also wurde ein Termin vereinbart. Wie hatten dann also 2 männliche und 2 weibliche Ninchen-Babys.
Es wurde draußen bereits wärmer, und so durfte die ganze Familie ins Außengehege umziehen. Papa-Ninchen kam zurück zur Familie und bekam den Namen Fredie. Natürlich erfolgte auch gleich die Geschlechtertrennung. Angora und Brownie wurden vor Abgabe noch kastriert.
Es dauerte nicht lange, und die Babys zogen paarweise um: Angora mit Brownie und Scheckie mit Blacky.
Mama Schneeflocke und Papa Fredie haben auch bald einen Traumplatz gefunden mit riesigem Auslauf.

Fredie

Schneeflocke

Brownie

Scheckie

Blacky